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Geist der Natur 

 
Eingriffe in die Natur  und Landschaft

KAROLINENBERG


Diese Leite wurde nach der vierten Gattin des österreichischen Kaisers Franz I, der Kaiserin Karoline von Bayern (1792 – 1873) benannt.

Kaiserin Karoline Augusta

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Zuerst, im Jahre 1824, wurde das klassizistische Karolinentor gebaut. Durch dieses Tor betrat man/frau die sogenannte „freie Natur“, die eigentlich nur ein Erholungswald mit einem Weg zum Fluss Thaya war. Unter dem Pfarrhaus befand sich Hillitzer Altan, dort wurden an Sonntagen Konzerte der Militärkapelle durchgeführt. Die Weingartenterrassen auf der anderen Seite wurden nacheinander zu einem Fliederparadiesgarten umgestaltet.  Für die Mitte war ein Springbrunnen vorgesehen.  Die heutige Gestaltung des Karolinenberges ergänzt eine Kreuzigungsgruppe des Kalvarienberges, die früher vor dem Unteren Tor (Wiener Tor) der Stadt stand. Karolinenberg wurde im Jahre 1923 durch den Muck-Weg mit dem Granitztal verbunden. Im Paradiesgarten findet man/frau heutzutage wieder Weingartenterrassen.
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Weingarten am Karolinenberg Karolinenberg - Skizze

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Die Kaiserin Karoline von Bayern, ursprünglich hieß sie Charlotte, war zuerst die Gattin des Prinzen Wilhelm von Württemberg, aber die Ehe wurde nicht vollgezogen und nach sieben Jahren geschieden. Kaiser Franz I. wurde im April 1816 zum dritten Mal Witwer und als geeignete Gattin wurde für ihn Karoline Augusta ausgewählt. Die Hochzeit fand schon im Oktober des gleichen Jahres statt. Karoline war 24 Jahre und der Kaiser 48 Jahre alt. Es gab keine Kinder in dieser Ehe, aber Karoline sorgte vorzüglich für seine Kinder aus vorhergehenden Ehen. Sie überlebte den Kaiser um 38 Jahre und starb mit 81 Jahren.

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Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde in Brünn unter dem Spielberg ein Park angelegt, der dem Kaiser gewidmet wurde - Franzens Berg (heute Denis Park).  In Znaim wurde ein ähnlicher Park nach seiner Gattin – Karolinenberg benannt.  Sein Name hat sich seit damals nicht geändert.


Dr. L. Černošek,  2017
Übersetzung: Karel Jakl 




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